Gelnägel – ein glänzender Look in Eigenregie

Gelnägel – ein glänzender Look in Eigenregie

Noch immer gelten gepflegte Hände bei den Damen und Herren als visuelle Visitenkarte. Das bedeutet, dass die Hände und Nägel sauber sein müssen. Dies ist nicht nur im Job sehr wichtig, sondern auch privat. Doch nicht jeder hat Zeit, sich jeden Tag ausgiebig um seine Hände zu kümmern. Für die Damen sind daher Gelnägel eine praktische und vor allem dauerhafte Alternative zur ständigen Maniküre. War es früher nur möglich, sich in einem Nagelstudio die Nägel machen zu lassen, so gibt es heute das Nagelstudio für daheim, mit einem Gelnägel Set. Hier wird verraten, worauf zu achten ist und wie die DIY-Nagelmodellage zuhause perfekt gelingt.

Was wird benötigt?

Um Gelnägel selbst zu machen, wird das entsprechende Equipment benötigt. Dieses besteh im Wesentlichen aus:
  • Nagelhautschieber,
  • Buffer,
  • Feilen,
  • UV-Gele,
  • Pinseln und
  • dem UV-Lichthärtungsgerät.
Zudem wird auch eine Reinigungsflüssigkeit für die Nägel benötigt. Sollten die Nägel nicht nur modelliert, sondern auch verlängert werden, dann sind spezielle Nageltips notwendig. Sollte das farblose Modelliergel zu schlicht sein, dann kann auf entsprechende Farbgele und/oder Nageldekorationen zurückgegriffen werden, wie bspw.:
  • Nagelsticker,
  • Straßsteine oder
  • Nageltattoos.
Zudem gibt es für Anfänger spezielle Starter-Sets. Diese sind entsprechend erweiterbar und enthalten alles notwendig, um die ersten Gelnägel selbst zu machen.

DIY-Gelnägel: Die Vorbereitung

Damit die Gelnägel gelingen, sollte die Anleitung befolgt werden. Zuerst sollten die Naturnägel in Form gebracht werden, da sie die Basis für die Gelnägel bilden. Die Nagelhaut wird mit einem Rosenholzstäbchen zurückgeschoben und die Oberfläche der Nägel wird mit einem Buffer aufgeraut, damit der Lack besser haftet. Wichtig ist zudem, dass im Anschluss die Nägel von allen Fettrückständen gereinigt werden. Dann die Staubreste mit einem Pinsel entfernen. Ab diesem Zeitpunkt die Nägel nicht mehr berühren!

Schritt 1: den Primer auftragen

Es spielt keine Rolle, ob eine Nagelverlängerung erfolgt oder ausschließlich mit den eigenen Naturnägeln gearbeitet wird – der nächste Schritt besteht darin, den Primer aufzutragen. Dabei handelt es sich um eine klare Gelschicht, mit der Unebenheiten ausgeglichen werden und zudem die Haftungseigenschaften des später folgenden Nagelgels verbessert wird. Der Primer wird als dünne Schicht gleichmäßig über den gesamten Nagel verteilt und dann fuer eine gewisse Zeit in der Härtungslampe getrocknet.

Schritt 2: Das Auftragen der Gelschicht

In diesem Schritt wird die eigentliche Gelschicht aufgetragen. Dies wird am besten in zwei Schritten vorgenommen. Der Grund ist, dass zwei dünne Schichten nicht nur gleichmäßig und deckend aussehen, sondern sie halten auch besser. Zunächst wird die erste Schicht dünn mit einem Pinsel aufgetragen, wobei dabei so vorgegangen wird, als wenn Nagellack auftragen wird. Diese Schicht dann in der Lampe aushärten. Oft bilden sich Feuchtigkeitsrückstände auf der Nageloberfläche (Schwitzschicht), die mit Zeletten entfernt wird. Dann wird die zweite Gelschicht aufgetragen und ausgehärtet.

Schritt 3: Das Finish

Das Gröbste ist geschafft. Jetzt geht es nur noch um das Finish der Nägel. Bevor es daran geht, sollten kontrolliert werden, dass die Form der Gelnägel gleichmäßig. Notfalls mit einer Feile korrigieren. Ist alles perfekt – Form, Länge, Dicke – dann wird versiegelt. Dafür werden die Nägel noch einem von Rückständen und Staub befreit, bevor das Versiegelungsgel aufgetragen wird. Dann aushärten lassen und fertig sind die DIY- Gelnägel Im Anschluss können die künstlichen Fingernägel ganz gewohnt mit Nagellack in der gewünschten Farbe lackiert werden.

Allgemeine Tipps rund um die DIY-künstlichen Fingernägel

Eines ist sicher, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wer zum ersten Mal seine Gelnägel selbst macht, der steht vor dem Problem, dass diese nicht zu dick aussehen. Wird zu viel Gel aufgetragen, dann wirkt der Look künstlich. Daher sollte idealerweise an einem Nagelmodell geübt werden, ehe man sich an die eigenen Nägel heranwagt. Ebenfalls hilfreich ist es, wenn Nagel für Nagel abgearbeitet wird – vor allem wenn man im Auftragen von Gel noch ungeübt ist. Damit wird verhindert, dass die Gelschicht verläuft und am Ende ungleichmäßig aussieht, wenn zu lange mit dem Aushärten der künstlichen Nägel gewartet wird. Ein weiterer Tipp bezieht sich auf Gelnägel, die erneuert werden müssen. Sofern sich noch altes Gel auf den Nägeln befindet, so muss dies entweder mit einem speziellen Fräsgerät entfernt werden – so macht es der Profi – oder es wird eine grobe Nagelfeile genutzt um die Gelschicht zu entfernen. Für Anfänger eignen sich die Feilen am besten, um nicht versehentlich zu grob vorzugehen. Zwar dauert es länger, aber dafür ist diese Vorgehensweise schonender. Wichtig ist, dass desto näher der Naturnagel kommt, desto feiner sollte die Feile sein.

Shellack – die kleine Schwester der UV-Gele

Shellack funktioniert nach fast demselben Schema. Diese Variante ist die kleine Schwester der UV-Gel-Variante, wobei hier LED-Lampen zum Einsatz kommen. Darüber hinaus ist die Schicht, die aufgetragen wird dünner, womit die Nägel natürlicher aussehen. Doch diese Variante hat zugleich einen Nachteil: Sie ist kostspieliger. Hinzu kommt, dass das Abnehmen der Nägel dem Naturnagel schaden zufügen kann, denn dieser muss für einige Zeit in einem Nagellackentferner mit Aceton gehalten werden. Die Folge ist, dass die Nägel brüchig werden und zudem anfälliger für Infektionen sein können.

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