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Gesunde Haut – worauf es bei der Wundheilung ankommt

Endlich können wir wieder das Leben im Freien genießen. Sobald das Wetter es zulässt, haben Gartenarbeit, Fahrradtouren, Wandern, Sport und Spiel in der Natur Hochsaison. Allerdings kommt es bei solchen Outdoor-Aktivitäten auch schnell mal zu kleineren Verletzungen: ein Insektenstich, ein Schnitt in den Finger, eine Abschürfung am Knie oder eine Verbrennung beim Grillen. Dann ist schnelle Hilfe gefragt, um Infektionen zu vermeiden und die Wundheilung anzuregen.

Was der Körper leistet

Nur wenigen Menschen ist bewusst, welche Leistung der Körper dabei erbringt. Schon bei der kleinsten Hautverletzung reagiert der Organismus sofort und sorgt für die Aktivierung der Blutgerinnung, um einen größeren Blutverlust zu verhindern. Es bildet sich Schorf, der die offene Wunde abdeckt und sie vor eindringenden Keimen schützt. Die Stoffwechselprozesse werden aktiviert, damit verletztes Gewebe abgebaut und neue Haut aufgebaut wird. Diese natürlichen Vorgänge können wir unterstützen. Wichtig ist zunächst eine aktive Wundversorgung. Offene Stellen sollten gründlich unter fließendem Wasser oder mit einer physiologischen Kochsalzlösung aus der Apotheke gereinigt werden. Bei tiefen, stark verschmutzten oder eitrigen Wunden ist es besser, den Arzt die Reinigung durchführen zu lassen und bis dahin die Verletzung steril abzudecken. Zur weiteren Förderung der Heilung hat sich die Ringelblume (Calendula officinalis) bewährt. Die Heilpflanze, beispielsweise in der „Calendula Wundsalbe“ von Weleda, kann das Wachstum von Entzündungserregern hemmen, den Stoffwechsel strukturieren und die Bildung von neuem Gewebe anregen. Diese wundheilenden Effekte wurden jetzt auch in einer wissenschaftlichen Studie dokumentiert.

Sanfte Hilfe bei Insektenstichen und Co.

Was den Sommerspaß ebenfalls beeinträchtigen kann, sind Hautirritationen durch Insektenstiche. Wenn Mücke, Wespe und Co. zustechen, reagiert der Organismus mit Schwellungen, Rötungen, Brennen und Juckreiz. Hier wirken zum Beispiel die Kleine Brennnessel und Arnika oft lindernd. Die Pflanzenkombination kann kühlen, den Hitzeschmerz lindern und dem Körper helfen, mit Entzündungsprozessen besser fertig zu werden. Vorbeugenden Insektenschutz bietet zudem helle Kleidung mit langem Ärmeln und Hosenbeinen. Da Düfte wie Schweiß, Parfüm und Deos die Plagegeister anlocken, ist auch häufiges Duschen ratsam.

Sonnenschutz ist Hautschutz

Ein wichtiger Faktor für die Hautgesundheit ist auch guter Sonnenschutz: Ob im Urlaub, am Wochenende oder in der Mittagspause – in den Sommermonaten verwendet man am besten täglich einen hohe Lichtschutzfaktor. Ergänzend dazu kann die Eigenschutzzeit der Haut mit gezielter Ernährung auch von innen verlängert werden. Beta-Karotin, Vitamin E und Antioxidantien sollten dafür in einer gesunden Sommerküche nicht fehlen. Mit Karotten, Heidelbeeren, Rote Beete, Spinat, Tomatenpaste, Olivenöl und Lachs lassen sich köstliche leichte „Sonnengerichte“ zaubern. Hat man trotz aller Vorsicht zu viel Sonne erwischt, kann etwa das fettfreie „Combuduron Gel“ von Weleda mit Auszügen aus Arnika und Kleiner Brennnessel kühlen und die Regeneration der Haut fördern.

Foto: © djd/Weleda AG/Stefan Kraul

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