Pups-Alarm – Blähungen beim Hund ...

Pups-Alarm – Blähungen beim Hund …

Die Menschheit nutzt seit mehr als 9000 Jahren Parfum, damit der Körper einen angenehmen Duft ausstrahlt. Das, was einst nur den Königinnen und Kaisern vorbehalten war, ist heute ein gängiger Bestandteil der Morgenroutine.

Parfüm – es diente zum „übertünchen“ von üblen Gerüchen

Nur die wenigsten wissen, dass die Duftkultur Katharina von Medici im Jahr 1533 durch die Heirat mit Heinrich II. am französischen Hof eingeführt wurde. Sie brachte ihren eigenen Parfümeur aus Italien mit. Durch sie etablierten sich parfümierte Handschuhe als modischer Trend unter den Hofdamen. Aber allem voran diente das Aufsprühen von Parfüm dazu, üble Gerüche zu übertünchen, wie z. B. zu den Zeiten des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV.

Zu der Zeit waren Körperhygiene, Sauberkeit und Waschen unbekannt. Somit wurde der unangenehme Körpergeruch mit schwerem Parfüm überdeckt. Und das war auch notwendig, denn im „Affenhaus Versailles“ mit all seinen Tieren, wie sprechenden Papageien, geschminkten Ferkeln und kostümierten Meerkatzen, wo zum Teil kaum zu unterscheiden war, wo die tierische Menagerie endete und die menschliche begann. Jedenfalls verrichteten beide Spezies ihre Notdurft dort, wo sie es gerade überkam.

Wie gut das sich im Laufe der Zeit änderte und die Körperhygiene bei den Menschen voransteht. Die Menschen duschen und waschen sich regelmäßig und die Notdurft wird auch nicht mehr dort verrichtet, wo man geradesteht und geht. Aber dennoch hat Parfüm auch heute noch bei den Menschen einen hohen Stellenwert – aber eben nicht um schlechte Gerüche zu vertreiben. Denn dafür gibt es heute vielerlei Möglichkeiten, von chemischen Hilfsmitteln bis zu natürlichen Hausmitteln.

Blähungen beim Hund …

Die Mediziner nennen es „Flatulenzen“, und diese können zahlreiche Ursachen haben. Aber eines ist sicher, wenn es gerade gemütlich ist, man mit dem geliebten Vierbeiner kuschelt, und dann auf einmal die Atemnot folgt, dann wird die Liebe auf eine harte Probe gestellt. Zumeist sind die Flatulenzen bei Hunden harmlos; können die Folge sein von einer falschen oder einseitigen Ernährung, aber können auch ein Hinweis auf ernstere Erkrankungen sein.

Auch für den Hund gilt: Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen. Erbsen und Bohnen sind für Hunde schwerverdaulich aufgrund der Kohlenhydrate. Diese führen durch die Zersetzung durch Mikroorganismen im Dickdarm zu vermehrter Gasbildung. Auch eine hohe Zugabe von Milchzucker wirkt bei erwachsenen Hunden ähnlich, denn ihnen fehlt ein Enzym, um die Laktose zu spalten. Gelangen diese in großen Mengen in den Dickdarm, dann werden auch diese dort durch Mikroorganismen zersetzt und die Folge sind eben die besagten unangenehm riechenden Konsequenzen.

Sollte es sich um eine Erkrankung handeln, dann hilft der Tierarzt weiter, der entsprechende Medikamente verschreibt, die aus der Tierapotheke bestellt werden können.

Ist es möglich, Flatulenzen beim Hund vorzubeugen?

Es ist möglich, Blähungen beim Hund gezielt vorzubeugen. Zum einen gehört dazu eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Ein Blick auf die Zusammensetzung des Futters gibt Aufschluss darüber, welche Inhaltsstoffe enthalten sind, wie Milcheiweiße, Zucker oder Gluten. Aber auch mit der Fütterungsmethode können Flatulenzen vorgebeugt werden. Schluckt der Hund durch einen erhöhten Futternapf weniger Luft während des Fressens, dann kann dies ebenfalls Blähungen vorbeugen. Außerdem gibt es sogenannte Anti-Schling-Näpfe, bei der das Futter schwerer aufgenommen werden kann. Folglich nimmt der Hund weniger Luft beim Fressen auf. Ebenfalls hilfreich ist es, das Futter auf drei Mahlzeiten zu verteilen, denn dadurch wird der Magen-Darm-Trakt entlastet.

Beim Spaziergang sollte darauf geachtet werden, dass die Fellnase keinerlei Fremdstoffe aufnimmt, wie fremden Kot oder Abfälle. Dies kann zum einen zum Parasitenbefall führen und zum anderen zu einer vermehrten Gasbildung. Daher sollten regelmäßig Kotuntersuchungen durchgeführt werden, durch den ein Wurmbefall schnell diagnostiziert und mit einer gezielten Entwurmungstherapie behandelt werden kann.

Was tun, wenn die Luft „verpestet“ wird?

Liegt der schwere Duft in der Luft, dann gibt es Möglichkeiten gegen die bestehende „Atemnot“ und das mithilfe von Raumluftverbesserern. Dabei erwecken Düfte und Gerüche Erinnerungen. Es gehört eine Vielzahl von unterschiedlichen Produkten wie bspw. hochkonzentrierte Duftöle zu der Gruppe der Mittel zur Raumbeduftung. Diese kommen durch Verdünnen mit Wasser in Duftlampen, Beträufeln von getrockneten Pflanzenteilen (Potpourri) oder Dufthölzern zum Einsatz. Aber es gibt zudem Aerosolsprays, zum Teil sogar als automatischer Diffuser, Duftkerzen und Räucherstäbchen.

Zum Einsatz kommen in den verschiedenen Produkten natürliche und synthetische Duftstoffe, wobei das Spektrum insgesamt rund 2.500 bis 3.000 verschiedene Substanzen umfasst. Rund 30 Substanzen spielen als Duftstoff eine wichtige Rolle, wobei es weltweit regionale Unterschiede gibt. Die einzelnen Produkte können einige wenige bis zu mehreren hundert Duftstoffen enthalten. Wer lieber selbst einen natürlichen Geruchskiller nutzt, der kann diesen ganz einfach mit Natron und Orangenöl herstellen.

Ganz gleich, für welche Art von Raum-Deo Sie sich entscheiden, es hilft nicht nur gegen schlechte Gerüche, es wird auf jeden Fall Ihr Wohlbefinden fördern. Atmen Sie die angenehmen Düfte ein, Träumen Sie dabei von einer Frühlingswiese oder einem Lavendelfeld. Und hat sich Ihre Nase erst einmal vom Schock des Hunde-Pups erholt, steht der Liebe zu Ihrem Vierbeiner nichts mehr im Weg.

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